Ein Lächeln auf dem Gang, jemandem die Tür aufhalten oder bei den Hausaufgaben helfen – kleine Gesten können viel bewirken. Genau darum geht es am Tag der grundlosen Nettigkeiten, der jedes Jahr am 17. Februar gefeiert wird. International ist er als „Random Acts of Kindness Day“ bekannt und entstand ursprünglich in den USA. Die Idee dahinter ist einfach: anderen bewusst etwas Gutes tun – ganz ohne besonderen Anlass und ohne etwas dafür zu erwarten. Aber eigentlich sollte Nettigkeit nicht nur an einem einzigen Tag zählen, sondern jeden Tag in unserer Schule.
Ein Bericht von Sofia & Meava (3b)
Der Tag der grundlosen Nettigkeiten erinnert uns daran, wie wichtig ein freundlicher Umgang miteinander ist. In der Schule treffen jeden Tag viele unterschiedliche Menschen aufeinander. Jede und jeder bringt eigene Stärken, Meinungen und manchmal auch Sorgen mit. Da ist es nicht selbstverständlich, dass immer alles reibungslos läuft.
Nett zu sein heisst nicht, ständig Komplimente zu machen oder besonders grosse Aktionen zu planen. Es geht um einfache Dinge: jemanden ausreden lassen, fair diskutieren, helfen, wenn jemand etwas nicht versteht, oder darauf achten, dass niemand ausgeschlossen wird. Schon solche Kleinigkeiten können den Unterschied machen.
Gerade im stressigen Schulalltag, bei Prüfungen, Gruppenarbeiten oder wenn die Stimmung angespannt ist, hilft ein respektvoller und ruhiger Umgang. Freundlichkeit kann Konflikte entschärfen und sorgt dafür, dass sich alle wohler fühlen. Und wer sich wohlfühlt, lernt meistens auch besser.
Der Tag der grundlosen Nettigkeiten soll uns deshalb daran erinnern: Jede und jeder von uns kann etwas zu einer positiven Atmosphäre beitragen. Und das Beste daran? Es kostet nichts, ausser ein bisschen Aufmerksamkeit und Mitgefühl.
Nette Gesten im Schulalltag
- Andere grüssen, auch wenn man sich nicht gut kennt
- Zuhören und andere ausreden lassen
- Jemanden in Gruppenarbeiten mit einbeziehen
- Hilfe anbieten, wenn jemand nicht weiterkommt
- Fehler nicht lächerlich machen
- Türen aufhalten oder Platz machen
- Respektvoll widersprechen statt beleidigen
- Gerüchte und Lästern nicht weiterverbreiten
- „Bitte“ und „Danke“ sagen
- Auf neue oder ruhigere Mitschüler/innen achten
- Das Handy weglegen, wenn jemand mit einem spricht
- Ehrlich lächeln oder ein kurzes, echtes Kompliment machen
- Sich bei Menschen bedanken, die oft übersehen werden (z. B. Hausmeister/in)
- Jemandem Mut zusprechen vor einer Prüfung
- Nachfragen, wie es jemandem wirklich geht
- Streit ruhig klären statt nachtragend zu sein
- Einen Sitzplatz anbieten
- Jemandem beim Aufräumen helfen
- Positive Nachrichten weitergeben statt negative
Welche netten Gesten wirst du in die nächste Woche mitnehmen?