Lebensfreude, Freiheit und Gesundheit sind keine Selbstverständlichkeit. Sucht kann diese Dinge stark beeinträchtigen und das Leben aus dem Gleichgewicht bringen. Unser Themenhalbtag hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich bewusst für Lebenslust statt Sucht zu entscheiden.
Diese Woche durften wir Drittklässlerinnen einen spannenden und eindrücklichen Themenhalbtag unter dem Motto „Lebenslust statt Sucht“ erleben. Es ist ein Thema, das uns alle betrifft und weit über klassische Vorstellungen von Sucht hinausgeht.
Zu Beginn haben wir uns mit verschiedenen Suchtmitteln auseinandergesetzt. Dabei haben wir gelernt, dass sich Sucht nicht nur auf bekannte Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder andere Drogen beschränkt. Auch Verhaltensweisen wie Mediennutzung, Gaming oder sogar Arbeit können eine Sucht werden. Entscheidend ist nicht nur was, sondern vor allem wie und warum konsumiert wird.
Ein besonders spannender Teil des Tages war unser Besuch bei der Suchtberatung in Wil. Dort erhielten wir einen Einblick in die Arbeit der Beratenden.
Genau hier setzt das Konzept „Lebenslust statt Sucht“ an. Es geht nicht nur darum, Sucht zu vermeiden, sondern vor allem darum, gesunde Alternativen zu entdecken. Was gibt mir Energie? Was macht mir Freude? Wo finde ich echten Ausgleich? Lebenslust bedeutet, das eigene Leben aktiv zu gestalten und Dinge zu finden, die langfristig guttun, sei es Sport, Kreativität, soziale Kontakte oder einfach bewusste Erholung.
Der Themenhalbtag hat uns gezeigt, wie wichtig Prävention ist. Wichtig ist ein offener Umgang mit dem Thema Sucht ohne Vorurteile, dafür mit Verständnis und Unterstützung zu haben.